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Schnucki

Schaf-Lady mit eigenem Kopf

Tragischer
Start
ins Leben

Schnuckis Geschichte beginnt dramatisch. Bei der Geburt blieb ihr Zwilling im Geburtskanal stecken. Mutter und Geschwisterchen starben, nur Schnucki überlebte. Eine Familie nahm das kleine Lamm zu sich und zog es mit der Flasche groß.

Schon in den ersten Stunden fehlte ihr das lebenswichtige Kolostrum. Es stärkt das Immunsystem und hilft bei der Verdauung. Auch die Aufzuchtmilch war nicht optimal. Die Folge: Schnucki litt immer wieder unter Durchfall und Magenproblemen.

Schnucki Flasche

Leben
zwischen
Menschen

Die Familie wollte helfen. Zwei Monate lang verbrachte Schnucki in ihrer Wohnung. Sie lebte dort inmitten von Menschen, Kindern und Hunden, aber ohne die Näher andere Schafe. Anfangs war das ihre Rettung. Doch als sie größer und lebhafter wurde, war klar: Ein Wohnungsschaf ist keine Dauerlösung. Also begab sich die Familie auf die Suche nach einer anderen Möglichkeit, um Schnucki unterzubringen.

Die
Notlösung

Als Übergangslösung kam Schnucki auf einen leerstehenden Dreiseitenhof. Dort stand sie allein im Stall. Die Familie versorgte sie weiterhin stundenweise, doch die meiste Zeit verbrauchte sie alleine, ohne Gesellschaft.

Zwei Wochen blieb sie dort, bis eine Anzeige nach Schaf-Gesellschaft den Kontakt zu einem Partnerverein herstellte. So fand Schnucki den Weg zu uns.

„Tiere mit Fehlprägungen brauchen Zeit, sichere Strukturen und viele Wiederholungen. Das ist kein schneller Weg und oft ein schwieriger. Doch Schnucki zeigt uns täglich, dass sich Dranbleiben lohnt.“

– Lena, Vorsitzende und Gründerin der Natur- und Wildtierfreunde e. V.

wenn die
ersten Wochen
prägen

Schon am ersten Tag bei uns zeigte sich, wie sehr die ersten Wochen ohne Artgenossen Spuren hinterlassen hatten. Schnucki hatte Angst vor den anderen Schafen und suchte fast panisch menschliche Nähe. Sobald niemand zu sehen war, lief sie am Zaun entlang und rief ununterbrochen – Tag und Nacht.

Unsere Gründerin Lena verbrachte die ersten Nächte bei ihr im Stall, um sie zu beruhigen und ihr Sicherheit zu geben.

langsame Schritte in die Herde

Schnucki orientiert sich bis heute stark an Menschen und findet ihren Platz in der Herde nur Schritt für Schritt. Eine feste Bezugsperson hat sie nicht – Hauptsache, ein Mensch ist in der Nähe.

Beim Fressen steht sie oft etwas abseits. Auf Spaziergängen geht sie ihren eigenen Rhythmus und bleibt stehen, wenn ein besonders saftiges Grasbüschel lockt. Dann ist jede Diskussion zwecklos.

Gleichzeitig zeigt sich, dass sie langsam Vertrauen fasst. Zu Schafskollegin Lilly entwickelt sie eine vorsichtige, aber stetige Bindung. Mit ihr kuschelt und spielt sie gern. Auch Kindern begegnet sie offen und freundlich – ein Zeichen dafür, dass sie ihren Weg macht, nur eben in ihrem Tempo.

Lilly und Schnucki

Ein
langer
Weg und viel
Geduld

Schnucki ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie sehr eine Fehlprägung das Leben eines Tieres beeinflussen kann. Mit Geduld, Verständnis und viel Zeit macht sie bei uns kleine Fortschritte. Sie ist auf einem guten Weg. Doch bis sie sich wie ein normales Schaf in die Herde einfügt, wird es noch eine ganz Weile dauern.

Ein
Blick
in Schnuckis
Welt

Deine
Patenschaft
macht den
Unterschied

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